Künstlerinnen und Künstlern im FRÖBEL-Atelier begegnen

Im Atelier lernen die Kinder Arbeitsprozesse und künstlerische Techniken kennen.

Wie sieht ein Atelier von innen aus? Wie entsteht ein Kunstwerk? Wie lässt sich Kunst gemeinsam gestalten?

Mit der Etablierung von kreativen Orten für Künstlerinnen und Künstler, Kinder und pädagogische Fachkräfte setzt FRÖBEL direkt bei diesen Fragen an. Hierzu zählt auch das erste FRÖBEL-Atelier in Essen. Das FRÖBEL-Atelier in Essen-Borbeck befindet sich in direkter Nachbarschaft zum FRÖBEL-Kindergarten Marktstraße in Nähe des Kultur- und Begegnungsortes Schloss Borbeck. Künstlerinnen und Künstler erhalten für ein Jahr einen Arbeitsraum sowie eine monatliche Aufwandsentschädigung. Auf diesem Weg ermöglicht das Atelier die Begegnung von Kindern und Künstlerinnen und Künstlern im authentischen Arbeitsraum. Die Kinder erhalten Einblick in den Atelieralltag und lernen Arbeitsprozesse und künstlerische Techniken praktisch kennen. Ausgehend von diesen Eindrücken, inspiriert und selbstbestimmt, setzten die Kinder ihre eigenen Ideen im Atelier oder in der Kita um. Für die bildenden Künstlerinnen und Künstler bietet die Förderung im FRÖBEL-Atelier die Chance, das eigene Schaffen aus den Augen der Kinder neu zu entdecken.

Inspiriert von den Impulsen der Kinder entstehen so gemeinsame Projektideen und Experimente. Diese werden in der Finanzierung, Umsetzung und Kommunikation von FRÖBEL unterstützt. Die Förderung im FRÖBEL-Atelier umfasst einen kostenfreien Arbeitsraum von fast 95m², inklusive Showroom, sowie eine monatliche finanzielle Aufwandsentschädigung von 450,00 €. Das FRÖBEL-Kunstatelier richtet sich an Kunstschaffende – mitten im Studium oder mit Berufserfahrung. Auch eine kollektive Bewerbung von mehreren Künstlerinnen und Künstlern ist möglich.

Die Zusammenarbeit der Kunstschaffenden mit den Kindern und pädagogischen Fachkräften ist zentraler Bestandteil der Förderung im FRÖBEL-Atelier. Dennoch handelt es sich nicht um eine gemeinsame Werkstatt oder einen geteilten Kreativraum: Es ist der tatsächliche Arbeitsraum des Künstlers bzw. der Künstlerin. Hier wird experimentiert, gehadert und gewerkelt – womöglich bis spät nachts für die nächste Ausstellung oder die bevorstehende Abschlussprüfung an der Kunsthochschule.

Das erste FRÖBEL-Atelier entsteht derzeit in Essen. Weitere kreative Begegnungsräume von Kunstschaffenden und Kindern sollen folgen. So wächst ein FRÖBEL-weites Netzwerk mit bildenden Künstlerinnen und Künstlern, die eine besondere Kompetenz in der frühen künstlerischen Kunstvermittlung mitbringen.

Das FRÖBEL-Atelier in Essen

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Melden Sie sich gerne bei weiteren Fragen:

Lea Juliane Lutz
Referentin Kulturelle Bildung und Kooperationen
lea.lutz@froebel-gruppe.de
Telefon: 030 21 235 29